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Berichte - Turnierhundsport im Landesverband Hamburg

 

Neue THS-Leistungsrichter

Es ist vollbracht!

Am vergangenen Wochenende 31.10./01.11.2015 haben unsere beiden Leistungsrichter Anwärter im THS Stefanie Block und Michael Heins Ihre Abschlussprüfung mit Erfolg abgeschlossen.

Auf diesem Wege gratuliere ich herzlich und wünsche Beiden immer ein glückliches Händchen.

Stefanie wird künftig unter der LR-Nr 065 und Michael unter 066 geführt.

Regina Krause (OfT LV Hamburg)

 

 

 

 

Schwanewede war eine Reise wert!

Vom 25. - 26. Juli 2015 fand in Schwanewede bei Bremen die DVG-Bundessiegerprüfung im Turnierhundesport statt, und auch der Landesverband Hamburg war wieder mit einer schlagkräftigen Truppe von Sportlern und Schlachtenbummlern vertreten.

Bevor ich auf die schönen Leistungen und Ergebnisse unser Sportler eingehe, erst mal ein Lob an den Veranstalter: die Unterbringung in einer alten Kaserne war hervorragend organisiert, und es war für die zahlreichen Wohnmobile und -wagen ausreichend Platz und nicht so eng wie in manch anderem Jahr. Die Strecke des Geländelaufs und der Sportplatz für Vierkämpfe und CSC waren unmittelbar neben bzw. in der Kaserne - also in diesem Jahr eine Meisterschaft der kurzen Wege.

Die Wettkämpfe begannen am Samstagmorgen mit den Geländeläufen über 2000 und 5000 m. Für Hamburg gingen über 2000 m insgesamt 14 Läufer an den Start, über 5000 m waren es fünf Starter. Trotz drückend-feuchter Luft auf dem ersten Teil der Strecke im Wald erreichten unsere Läufer zum Teil ganz hervorragende Zeiten, und so konnten wir uns über folgende Platzierungen freuen: Über 2000 m gewann unsere jüngste Starterin Saskia Bode mit Finja ihre Altersklasse ebenso wie "Rudi" Rüdiger Rolappe mit Bella. Jeweils einen zweiten Platz erliefen sich Susanne Müller mit Jeannie und Tobias Kording mit Dagos, wobei Tobias nur um eine Sekunde geschlagen wurde. Das Sextett auf dem Treppchen komplettierten Antje Krüger mit Joda und erneut Tobias Kording mit Kaja, die in ihren AK jeweils Dritte wurden. Über 5000 m hielt Tobias Kording mit Dagos sich dann schadlos und konnte den Titel des Bundessiegers gewinnen. Sabine Michels und T'Maya schlossen mit ihrem dritten Platz das feine Ergebnis des LV Hamburg in den Geländeläufen ab.

In den Vierkämpfen am Samstagmittag und Sonntagvormittag gingen für unseren LV insgesamt acht Hundeführer an den Start. Neben zum Teil wirklich ultraschnellen Läufen ragten besonders die Unterordnungen von Nadine Rönsch mit Sonic und Satu-Janita Dehde mit Avanti heraus, die jeweils beide 60 Punkte erreichten. Es war eine Augenweide, diesen Teams zuzusehen! Nadine und Sonic erreichten dann auch den Sieg in ihrer Altersklasse, während Satu und Avanti bei ihrem ersten Start auf einer BSP Dritte wurden. In der AK weiblich 15 war die Entscheidung eine reine Hamburger Angelegenheit. Nina Henning mit Ronja setzte sich als Siegerin knapp vor Eileen Herrmann mit Stummel durch.

Allen Startern - auch den hier nicht erwähnten - nochmals herzlichen Glückwunsch zu den wirklich tollen Leistungen.

Höhepunkt an beiden Tagen waren natürlich die Qualifikations- und Finalläufe im CSC. Für den LV Hamburg hatten sich bei den Jugendlichen "Die krassen Kurzen" erneut qualifiziert und erreichten als Vorlauf-Sechste auch die Finals am Sonntag. Bei den Erwachsenen schickte der LV Hamburg gleich fünf Mannschaften ins Rennen, von denen drei die Qualifikation überstanden und sich auf die Endläufe am Sonntag freuen konnten.

Am Sonntag wurden dann zunächst die Läufe der Jugendlichen ausgetragen. Die krassen Kurzen zogen zunächst souverän ins Halbfinale ein und wurden hier mit etwas Pech denkbar knapp um 0,15 sek. geschlagen. Im Lauf um Platz 3 setzen sie sich dann aber deutlich gegen ihre Konkurrenten durch, und so konnten sich Vanessa Herrmann mit Black Jack, Eileen Herrmann mit Stummel und Liesa Reichhardt mit Charly erneut über einen Platz auf dem Treppchen freuen.

An Spannung nicht mehr zu überbieten waren die Finalläufe der Erwachsenen. "NaRuLi" setzten sich zunächst gegen "Sechs Schnelle aus Stelle" durch, die am Ende den achten Platz belegten. Ein schöner Abschluss für Tommy von Annika Müller, der nach einer langen und erfolgreichen Karriere wohl seinen letzten Start auf einer BSP absolvierte. Im Halbfinale war dann mit "Boomerang" die nächste Hamburger Mannschaft chancenlos gegen "NaRuLi", aber ich denke, nach dem 7. Platz im Vorlauf haben sich Miriam Wiese mit Marun, Mona Krüger mit Abby und Franek Schlegel mit Joschi über ihren 4. Platz am Ende doch sehr gefreut.

Und dann kam das große Finale. Begeistert angefeuert von den zahlreichen Hamburg Schlachtenbummlern, liefen "NaRuLi" Nadine Rönsch mit Sonic, Rüdiger Rolappe mit Bella und Lisa Faustmann mit Kira fehlerfrei mit einer Zeit von 29,55 sek. zu ihrem Titel als Bundessieger 2015. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Klasse Ergebnis und den wirklich begeisternden Läufen!

Und dann war da noch.

. der Demonstrationswettbewerb des Staffellaufs über 4x400 m. Hier schickte der LV Hamburg zwei Mannschaften ins Rennen, und auch wenn die Mannschaft "Präsidium und Funktionsträger" mit Regina Krause, Silvia Scholz, Marcus Linkert und Wolfgang Pahl eher aus einer Laune heraus geboren wurde, hielten alle doch tapfer bis zum Schluss durch und belegten den achten Platz.

Auf dem 4. Platz - nur um sieben Sekunden geschlagen und damit knapp am Treppchen vorbei - landeten Lisa Faustmann, Miriam Wiese, Jonas Groschke und Rüdiger Rolappe.

Und damit gingen die zwei Tage von Schwanewede zu Ende. Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht, diese tolle Mannschaft zu begleiten und den Zusammenhalt und die Kameradschaft mitzuerleben. Ich freue mich jetzt schon auf Visselhövede 2016.

Michael Heins

 

 

 

 

Bundessiegerprüfung THS in Alsdorf / NRW

Vom 25. bis 27. Juli war es wieder einmal so weit: die THS-Mannschaft des LV Hamburg und zahlreiche Schlachtenbummler haben die Bundessiegerprüfung des DVG im Turnierhundesport gerockt. In Alsdorf bei Aachen haben die Hamburger THS-Sportler und ihr Anhang mal wieder gezeigt, was für eine feine Truppe sie sind.

Nach kleineren Schwierigkeiten am Anreisetag - u.a. verursacht durch eine kaputte Lichtmaschine irgendwo in der Nähe von Essen - und entsprechenden Verzögerungen und Problemchen bei der Anmeldung hatte am Freitagabend schließlich jeder seinen Platz mit Zelt, Wohnwagen oder auch im Hotel gefunden. Nach letzten Informationen aus der Mannschaftsführer- und Richterbesprechung hieß es zumindest für die Geländeläufer zeitig ins Bett zu gehen, denn bereits am nächsten Morgen ab 08.00 Uhr wartete eine anspruchsvolle Strecke auf die 2000- und 5000-m-Läufer.

Vor allem der Zieleinlauf - eine mit jedem Starter glitschiger werdende Wiese, knapp 100 m lang und leicht bergauf führend - verlangte den Läufern dann auch alles an Energie ab. Die vielen Schlachtenbummler im Zielraum haben aus Leibeskräften mit unterstützt und viele Läufer regelrecht ins Ziel gebrüllt, so dass wir uns nach dem Geländelauf schon über insgesamt sieben Platzierungen auf dem Podest freuen konnten:

Mona Krüger, Saskia Bode und Rüdiger Rolappe über 2000 m, Sabine Michels und Jonas Groschke über 5000 m gewannen jeweils ihre Altersklasse; Liesa Reichardt wurde Zweite über 2000 m und Solveig Dausel schaffte über 5000 m den dritten Platz. Auch alle anderen Starter des LV Hamburg erreichten z. T. sehr gute Zeiten, so dass die Stimmung schon am ersten Tag sehr gut war.

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Der Wettbewerb im Vierkampf war für alle Starter auf zwei Tage verteilt, man musste also bis zum letzten Starter warten, bevor man eine genauere Prognose zu Ergebnis und Platzierung abgeben konnte. Alle Hamburger Teilnehmer erfüllten trotz der großen Hitze und dem etwas ungewohnten Umfeld mit vier gleichzeitigen Vorführungen nebeneinander die Mindestpunktzahl in der Unterordnung - ein schönes Ergebnis, auch wenn sich vielleicht der Ein- oder Andere etwas mehr ausgerechnet hatte. In den Laufdisziplinen kamen dann noch einige Fehlerpunkte dazu, so dass am Ende Nina Henning und Lina Schönfelder sowie Antje Peter in ihren Altersklassen jeweils den zweiten Platz auf dem Podest erreichten.

Höhepunkt der Veranstaltung war an beiden Tagen sicherlich der CSC-Wettkampf. Bei den Erwachsen erreichte von 4 Mannschaften leider nur das Team von Marc Körner, Maike Schwarzloh und Jeanine Gaedke die KO-Runde der besten acht, wo sie dann am Ende einen schönen sechsten Platz belegten. Richtig erfolgreich waren dann aber die beiden Jugendmannschaften. "Fiete und seine Mädels" und "Die krassen Kurzen" qualifizierten sich souverän für die Finalläufe am Sonntag, und nach einem spannenden und sehr emotionalem Wettkampf konnten "Die krassen Kurzen" Vanessa und Eileen Herrmann sowie Liesa Reichardt verdient den Pokal des Bundessiegers 2014 unter dem begeisterten Jubel der Fans entgegennehmen. Abgerundet wurde diese tolle Leistung durch den dritten Platz von "Fiete und seinen Mädels" mit Lina Schönfelder, Nina Henning und Nele Albrecht.

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Nicht vergessen möchte ich unsere OfT Regina Krause, die als Richterin eingeteilt war und ihre Aufgabe über zwei Tage souverän und sachlich - wie man sie halt von unseren LV-Turnieren kennt - erledigte. Nebenbei hatte sie sogar noch Zeit, dem noch etwas unerfahrenen Mannschaftsführer mit Tipps und Ratschlägen beizustehen. Vielen Dank dafür!

Besonders erwähnenswert aus meiner Sicht ist abschließend, wie die Mannschaft des LV Hamburg als Team funktioniert. Jeder Lauf unserer Teilnehmer, ganz gleich ob im Gelände oder im Stadion, wurde frenetisch bejubelt und gefeiert. Anschließend wurde geherzt und gedrückt und auch ein paar Tränchen vergossen, und jeder freute sich und litt mit dem Anderen mit. Man hatte immer das gute Gefühl - auch als Nichtstarter - einer einzigen großen Familie anzugehören. Vielleicht das schönste Ergebnis dieser zwei Tage.

Michael Heins

 

 

 

Hamburg stark vertreten auf der BSP 2012 in St. Wendel / Saarland - und erfolgreich!

Am letzten Juli-Wochenende war es wieder soweit - die Bundessiegerprüfung des DVG stand an. Dieses Jahr ging es nach St. Wendel ins Saarland - für die "Nordlichter" eine ziemlich weite und anstrengende Reise, zumal am Freitag, dem Anreisetag 34°C herrschten.

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Es wurde mit den Geländeläufen gestartet - eine echte Herausforderung in Sachen Steigung und GELÄNDE für die Läufer aus dem mehr oder weniger nordischen Flachland. Wie sagte Thomas so schön: "Ein Rätsel ist es mir immer noch, wie ein Läufer auf der 2000m die 5,54 min. erreichen konnte - Respekt!" So wurden von unseren starken Hamburger Läufern vielleicht keine Bestzeiten erreicht, aber für einige reichte es dennoch grandioserweise für den Sprung aufs Treppchen - ein erster Platz, vier zweite Plätze und drei dritte Plätze im 2.000m-Lauf! Und bei den 5.000m waren es zwei zweite und zwei dritte Plätze! Das fand ich schon ziemlich cool bei so vielen Startern und einer schweren Geländestrecke.

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Dann ging es weiter mit dem Vierkampf. Der Beginn, gerade für die Jugendlichen in den ersten Startgruppen, war bei der Unterordnung noch etwas chaotisch, das hat sicherlich auch zu manch einer schlechteren Unterordnung als gewohnt geführt. Solch eine große Prüfung ist eben doch besonders spannend und auch für die Hunde sehr aufregend und beeindruckend. Aber alle konnten in den Laufdisziplinen etliches herausreißen am Sonntag. Viele der Erwachsenen hatten erst ihre Laufdisziplinen und mussten dann am Sonntag früh in die Unterordnung. Alle haben sich wacker geschlagen, man könnte auch sagen: IHR WART KLASSE!

Und das Ergebnis kann sich sehen lassen - tolle Leistungen und etliche Hamburgerinnen auf dem Siegertreppchen: drei erste Plätze (!), ein zweiter und zwei dritte Plätze! Herausragend auf einer BSP sicherlich die 60er-Unterordnung von Antje Peter - nochmals großen Glückwunsch!

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Dann zum Sonnabend Abend hin wurde es laut im Stadion: die CSC-Vorläufe standen auf dem Programm! Insgesamt hatten sich 3 Erwachsenen- und 3 Jugendmannschaften aus dem Hamburger Landesverband qualifiziert. Bei insgesamt 14 zugelassenen Jugend- und 28 zugelassenen Erwachsenen-Mannschaften eine tolle Zahl! Es setzten sich dann bei den Vorläufen die Jugendmannschaft Hamburg 1 und die Erwachsenenmannschaft Hamburg 3 durch und qualifizierten sich für die Endläufe am Sonntag. Hier erreichten sie dann einen 4. (Erwachsene, mit einer fehlerfreien Zeit von 30,79 sec.) und einen 6. Platz (Jugend, mit Zeiten von 32,75 sec. und 36,75 sec. bei nur 4 Fehlern). Beiden Mannschaften nochmals einen ganz großen Glückwunsch!

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Ach ja, und wie war das noch mit den Fans?! Wenn es für die beste Fangemeinde und den Schallpegel einen Preis gegeben hätte, dann wäre der Landesverband Hamburg mit Abstand auf Platz eins gelandet. Ob mit Hilfe einer dann heiseren Stimme, lautem Klatschen oder dank der mitgebrachten Ratschen, die Kulisse war zum Teil ohrenbetäubend. Vielleicht sollte man einen Wanderpokal einführen für das "Beste Publikum nach Phonstärke" - die Hamburger hätten ihn sicherlich gewonnen… Und was die Hamburger Mannschaft anbelangt: bei den Wettkämpfen haben sich alle gegenseitig und auch lautstark unterstützt, das fand ich toll! Wichtig ist doch, dass man gemeinsam den Landesverband repräsentiert und sich fair unterstützt - und das haben wir getan, denke ich! 

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Abschließend noch ein Wort: sportlich hat diese BSP sicherlich eine sehr gute Note verdient, organisatorisch in Sachen Verpflegung, sanitäre Einrichtungen usw. fanden wir sie stark verbesserungswürdig.

Katrin Wollny-Goerke

 

Turnierhundesport – Spaß, statt Leistung?! Der Speed Cup zeigte einen klaren Trend…

Nachdem der Jugendpokal und Oldie Cup auf Grund von fehlenden Anmeldungen abgesagt werden musste und auch der Welttierschutzpokal erstmalig mangels Beteiligung ausfiel, war ich umso überraschter, als Tag für Tag mehr Anmeldungen für den 4. Speed Cup beim NPV Altona eingingen.

Eigentlich dachten wir, unser Turnier lässt die THS Saison 2010 wieder in einem kleinen Rahmen ausklingen. Irrtum - bei strahlendem Sonnenschein am Samstag gingen aus vier Landesverbänden über 30 Vierkämpfer an den Start. Aber der Höhepunkt war wohl der Speed Cup am Sonntag. 40 Hindernisläufer, 27 Shorty- und 12 CSC-Mannschaften zeigten, trotzt Dauerregen, dass es beim THS nicht nur auf Höchstleistung ankommt. Mit verrückten Mannschaftsnamen, Mix-Mannschaften aus unterschiedlichen Vereinen und einem Höchstpuls beim CSC-Einzel, wurde klar, dass es vielen beim THS um Spaß und nicht um Leistung geht. Wir sahen an diesem Wochenende viele neue Gesichter, die trotz fehlender Begleithundeprüfung drei Starts absolvieren konnten. Wir sahen „alte Hasen“, die mit ihren Rentnerhunden das Feld aufmischten und wir sahen Bundessieger, die trotz Höchstleistungen Spaß hatten.

Nach der Saison ist vor der Saison – ich danke allen Sportlern für das faire und sportliche Verhalten beim Speed Cup und hoffe, dass der Ehrgeiz sie gepackt hat und man das ein oder andere neue Gesicht im Sportjahr 2011 wieder sieht.

NPV Altona/ Silvia Scholz

 

 

 

Landesverbandsmeisterschaft THS 2010 - Spitzenleistungen in Lauenburg

13.06.2010

Aufgrund der in den letzten Jahren angehobenen Qualifikationsbedingungen zur Teilnahme an der Hamburger Meisterschaft im Turnierhundesport, stellten sich 12 Teams den Kriterien des VK 2, 10 Teilnehmer starteten im GL 2000 m und 7 Teilnehmer absolvierten die 5000 m GL wovon insgesamt 3 Teilnehmer auch noch im 2000 m GL starteten, so dass diese insgesamt 7000 m bzw. 1x 9000 m unter Wettkampfbedingungen zurücklegten! Zudem zeigten 5 CSC Mannschaften den interessierten Zuschauern spannende Läufe.

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Nach einer kurzen Nacht, in der allen Startern die Möglichkeit gegeben wurde, auf dem vereinseigenen Gelände zu übernachten um die teilweise weite Anreise am frühen Morgen zu vermeiden, ging es um 08.00 Uhr mit den Geländeläufen der Hamburger Meisterschaft im Turnierhundsport los. Pünktlich zum Start kam auch unser Landesverbandspräsident Wolfgang Pahl vorbei, um allen Teilnehmern das nötige Glück zu wünschen, bevor er sich zu seinen weiteren Terminen verabschieden musste. Auch unser OfT Dirk Bomme ließ es sich nicht nehmen, trotz Erkrankung seine Reha zu unterbrechen und ebenso wie Regina Krause, die die Meldungen zur DVG-BSP vorbereitete, die Meisterschaft zu verfolgen.

Ole Peters (Aktivenklasse A) vom PHV Bille hatte sich für den heutigen Tag gleich drei Starts in den Geländeläufen vorgenommen und startete somit als erster im 5000 m GL. Hier erreichte er mit „Senta“ in der Tagesbestzeit von 19,12 min. das Ziel als Hamburger Meister, um sich gleich wieder auf den Weg zum Start zu machen und die 2000 m GL in Angriff zu nehmen, von denen er mit „Senta“ in 06,49 min. (Platz 2 in seiner Ak) und mit Paul in 07, 08 min (Platz 3) das Ziel erreichte. Tolle Leistung!

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Bei den Frauen erreichte Marisa Lorek (Aktivenklasse B) in 21,52 min. als schnellste das Ziel der 5000 m GL und freute sich über ihren Meisterschaftstitel.

Bei den 2000 m GL zeigte Tobias Kording vom GHV Walddörfer erneut das er, zumindest im LV Hamburg, keine Konkurrenz zu fürchten braucht. In der fabelhaften Zeit von 05,43 min. sicherte er sich mit „Kaja“ den Titel des Hamburger Meisters in der Aktivenklasse A.

Bei den Frauen erreichte Lara Stolzenburg mit „Gysmo“ vom NPV Altona in 06,31 min. als schnellste Läuferin die Ziellinie, was auch ihr einen Meisterschaftstitel in der Aktivenklasse A bescherte.

Nach den tollen Ergebnissen in den Geländeläufen konnte der THS-LR Michael Donaubauer auch mit den Gehorsamsleistungen der VK 2 Teilnehmer sehr zufrieden sein. 9 von 12 Teilnehmern erzielten über 50 Pkt. im Gehorsam.

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Den besten VK 2 des Tages und den Meisterschaftstitel in der Aktivenklasse B sicherte sich Marco Dausel vom HSC Bargstedt mit seiner „Hiska“ und 274 Pkt., nachdem er am Morgen bereits mit „Taiger“ im 2000 m GL in seiner Altersklasse in 07,11 min. den Titel des Hamburger Meisters erringen konnte.

Mit nur wenigen Zählern Abstand sicherten sich Michael Otto (Altersklasse B) vom PHV Stelle mit „Sally“ und 271 Pkt.,Tobias Kording (Aktivenklasse A) vom GHV Walddörfer mit seiner „Kaja“ und 269 Pkt.sowie Jonas Wiechmann (Juniorenklasse) mit „Happy“ vom GHV Walddörfer mit 268 Pkt. den jeweiligen Landesmeistertitel.

Bei den Frauen konnte erneut Marisa Lorek (Aktivenklasse B) vom HSC Bargstedt, diesmal mit „Finn“ die meisten Punkte erreichen und sicherte sich mit 268 Pkt. den Titel des Landesmeisters vor Bianca Kurkutsch (Aktivenklasse B) vom NPV Altona, die mit ihrem „Xuma“ 267 Pkt. erreichte.

Zum Abschluss des Wettkampftages präsentierten die CSC-Mannschaften spannende Unterhaltung. Nachdem in den Vorläufen noch die zusammengesetze Mannschaft des LV-HH (bestehend aus Michael Otto „Sally“, Tobias Kording „Kaja“ und Ole Peters „Senta“) das Feld dominierten, konnten sie sich im Finale nicht gegen die Mannschaft des HSC Bargstedt (Rabea Brunkhorst „Josie“, Marco Dausel „Hiska“ und Marisa Lorek „Lotta“) behaupten, die sich entsprechend über den Titel des Hamburger Meisters in der CSC-Mannschaft freuten.

Den 3.Platz erreichte hier die Mannschaft des NPV Altona (Silvia Scholz „Kimo“, Bianca Kurkutsch „Xuma“ und Lara Stolzenburg „Gysmo“), vor dem LV Hamburg Jugend-Mix (Jonas Groschke „Jenna“, Jonas Wiechmann „Happy“ und Lena Penderak (Gently Jix).

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Da um 20.30 Uhr das Fußball Weltmeisterschaftsspiel Deutschland - Australien angepfiffen wurde, hatten viele Zuschauer im Vorfeld Sorge, eventuell nicht rechtzeitig zum Anpfiff zu Hause zu sein. Dank der eingespielten Teamarbeit des LGHV, die mit ihren wenigen Mitgliedern die Umbau- und Auswertungsarbeiten in schnellstmöglicher Zeit erledigten, konnte die Siegerehrung bereits um ca. 16.00 Uhr durchgeführt werden. Hier ist vor allem Michael Heins zu erwähnen, der bereits vor etlichen Jahren mit seinem Programm zur Auswertung von Ergebnissen und der Erstellung von Urkunden den Zeitaufwand auf Turnieren erheblich reduzieren konnte! Nach der kurzen Zeit zwischen Elbe-Pokal und Meisterschaft war es besonders erfreulich, dass auch die übrigen Mitglieder unseres kleinen Vereines erneut mit viel Enthusiasmus, Salat – und Kuchenspenden, sowie zwei Tagen voller Einsatz zum Gelingen der Meisterschaft beigetragen haben!

Heike Heins (1.Vorsitzende LGHV)